Wahl

Zerbrechen erscheint mir wahnsinnig einfach.

Sich selbst in stücke zerfetzen- ein Kinderspiel.

Aufrecht stehen dagegen ist zu schwer.Kostet zu viel Kraft.

Was wählt man also?Was wählt das Mädchen also,das immer auf der Suche nach einem einfachen Weg ist?

22.12.08 13:20, kommentieren

Schuld

Schuld

immer nur schuld.

so klein

so zerbrechlich

und irgendwann

ist es zu viel

und der kleine

zerbrechliche mensch

gibt auf.

15.12.08 18:50, kommentieren

Auskotzen

Das Leben auskotzen ohne sich selber wie ausgekotzt zu fühlen.

Schwierige Angelegenheit.

Von innen säubern und sein altes,fettes, armseliges Leben einfach in der Toilette runterspülen und sich selber gleich mit.

Feine Sache.

1 Kommentar 1.12.08 19:45, kommentieren

Deine Entscheidung

Ist es nicht schade,wenn etwas zerbricht von dem man dachte,dass es gut ist?

Zwei Leben die sich in die entgegengesetzte Richtung entwickeln.

Du hast schon immer gewusst dass dieser Bruch irgendwann kommt,aber jetzt,wo er da ist bist du erschreckt.Du hättest schließlich nicht gedacht,dass es so bald passieren wird,nicht wahr?

Aber was willst du tun?Am Bruch zerbrechen?Oder wieder aufstehen und weitermachen?Dir vielleicht aufhelfen lassen und verstehen,dass es auch andere Menschen gibt die für dich da sind.

Deine Entscheidung.

24.11.08 20:17, kommentieren

WÜTEND!!!!

Das alles macht mich so wahnsinnig WÜTEND!!!!!!!!

24.11.08 16:58, kommentieren

Weglaufen

Ich will weglaufen.

Weit weit weg.

Aber ich weiß doch nicht wohin.

Ich will nichts mehr falsch machen.

Ich will,dass sie wieder da ist.

Ich will nicht ersetzt werden.

Der nächste Termin ist noch so lange hin und das macht mir Angst.

Können diese Gedanken denn nicht weggehn?

Ich will ganz weit weg sein.

23.11.08 18:02, kommentieren

Ganz plötzlich...

Ganz plötzlich fühlt sie sich alleine.Ganz plötzlich hat sie das Gefühl der einzige Mensch auf dieser großen Welt zu sein.

Wünscht sich,es wäre jemand hier.Jemand der ihr sagt,dass sie nicht alleine ist.Nicht einsam und verlassen in der Kälte stehen muss.

Sie legt ihr Buch weg,kann sich ohnehin nicht mehr konzentrieren,und denkt nach.Sitz da,starrt Löcher in die Luft und denkt an die Leute in ihrem Leben.Es sind viele.Aber ist das wichtig?Wie kann es wichtig sein,wenn sie sich trotz dieser vielen Menschen alleine fühlt?

"Natürlich sind sie wichtig",mahnt sie die Stimme in ihrem Kopf.Stimmt.Natürlich sind sie wichtig.Sie ist es, mit der etwas nicht stimmt.Sie ist es, die unvollständig ist,der etwas fehlt,innen drin,nicht den Menschen um ihr herum.

Und wie sie da sitz und denkt,laufen ihr die Tränen über die zu blassen Wangen.Das was fehlt wird sie nicht finden,denn sie weiß nicht was es ist,kann es nicht zuordnen,nicht definieren.Unvollständiges Puzzle,Teil verschollen.Kann man unvollständig leben?Scheint so,denn sie tut es.Mehr schlecht als recht,aber sie lebt.

Irgendwann versiegen die Tränen.Hat der Körper keine Kraft mehr weitere zu produzieren?Leer geweint.

Jetzt hat sie Kopfweh,nimmt Tabletten,nimmt zu viele aber nicht genung und legt sich schlafen.Morgen muss sie weiterkämpfen.

1 Kommentar 20.11.08 19:39, kommentieren